
Geschichtliche Daten der Au
1316 Erste urkundliche Erwähnung der Halbinsel Au als „Owe“.
1484 Erwähnung eines Lehenhofes der Johanniterkomturei Wädenswil auf der
Hinteren Au.
1550 Die Halbbinsel geht von den Johannitern an die Stadt Zürich über und
gehört bis 1798 zu deren Landvogtei Wädenswil.
1650-1659 Oberst Johann Rudolf Werdmüller wohnt im neu erstellten Landhaus
auf der hinteren Au.
1835 Der Zürcher Staat veräussert die Au. Die neuen Besitzer roden den Wald
und erstellen einen Bauernhof (heute Weinbaumuseum).
1865/66 Bau des ersten Gasthauses auf der Au-Kuppe, das um 1900 als
„Pensions & Cur-Anstalt Au“ bekannt wird.
1878 Conrad Ferdinand Meyer veröffentlicht die Novelle „Der Schuss von der
Kanzel“ und setzt General Werdmüller und der Halbinsel Au ein
literarisches Denkmal.
1911 Gründung des Au-Konsortiums Wädenswil
1915 Charles Simon lässt anstelle eines Vorgängerbaus das „Simon-Gut“ nach
Plänen des Architekten F. Faesch bauen.
1928/29 Hans von Schulthess-Bodmer lässt Werdmüllers Landhaus abbrechen
und an seiner Stelle die neubarocke Villa Schloss Au nach Plänen des
Architekten G. Bestelmayer und Joh. A. Freytag bauen.
1951-1973 Wiederanlage des Rebberges durch die Obst und Weinfachschule, später
Ingenieurschule Wädenswil (heute ZHAW: Zürcher Hochschule für
Angewandte Wissenschaften)
1973 Der Kanton Zürich erwirbt von Eric von Schulthess das „Simon-Gut“.
1976 Anlage eines Bauerngartens vor dem alten Bauernhaus auf der Au
1977 Eröffnung des Weinbaumuseums
1978 „Simon-Gut“ wird Kantonales Schulungszentrum „Vordere Au“
1989 Die Erben von Eric von Schulthess verkaufen das Schlossgut Au, das
heutige Tageszentrum Schloss Au, dem Kanton Zürich
2001 „Passagen“, eine Pleinair-Ausstellung zeitgenössischer Kunst auf der Au,
anlässlich des Jahrtausendwechsels und des 90-jährigen Bestehens des
Au-Konsortiums Wädenswil.
2011 Die Genossenschaft Au-Konsortium Wädenswil feiert ihr 100-Jahr-Jubiläum
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